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Offener Brief an den deutschen Politikern
Sehr geeherter Herr Bundespräsident,
Sehr geeherte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geeherte Minister und Ministerinnen,
Sehr geeherte Mitglied des Deutschen Bundestages
Sehr geeherter Regierender Bürgermeister von Berlin,
Sehr geeherte Mitglied des Senats von Berlin,
Sehr geeherte Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin,
Mit 22 Jahren und nach dem Bestehen eines Diploms von Politikwissenschaft von der Université du Québec à Montréal hatte ich mich
entschiedet, endlich den größten Traum meines Lebens wahr zu machen. Seit ich fünf Jahre alt bin, wollte ich in Berlin wohnen.
1989, als die Mauer fiel, bin ich in dieser durch eine Mauer geteilte Stadt fasziniert geworden und 17 Jahre später bin ich noch in der
schönesten Stadt der Welt verliebt. Mehrere Jahre lang habe ich alles, zu mindest alles was ich finden konnte, über Berlin und Deutschland
gelesen. Ich habe eine besondere Interesse in der Zeit zwischen 1933 und 1990 ausgebildet und würde gern Forchung über die DDR machen.
Auf Grund dieser Zielen habe ich angefangen, ein Jahr vor meinem ersten Aufenhalt, die deutsche Sprache zu lernen.
Vier Monate und 19 Tage dabei haben nichts verandert: ich will, mehr denn je, bis zum Tod in der deutschen Hauptstadt wohnen. Aber ich habe
leider ein Problem: ich bin Staatsangehöriger eines so gennanten Dritten Welt Land, Kanada. Vielleicht ist es ein reiches und entwickeltes
Land, das vielen Leute träumen machen, aber die Festungen Deutschland und Europa sind seinen Bürgern geschlossen. Für die
Einwanderungsbeamten gehörten Kanadier zur selben Kategorie als die Flüchtligen aus Afrika, die illegal nach den Kanarieninseln mit Schiffen
fahren. Ich kann nicht diese Situation verstehen. Ich bin verursacht, diese Ungerechtigkeit zu korrigieren.
Ich habe studiert und sprache drei europaichen Sprachen. Ich werde arbeiten und den Sozialstaat mit meinen Steuern finanzieren. Nicht einen Job
stehlen. Ich möche Kinder haben, und man weiß, wie viel Familien für die Zukunft Deutschlands notwendig sind. Sie können Ihr Eltern-
und Kindergeld aufheben, wenn Sie es «unter euch» aufteilen möchten. Ich plane eine kategoriche und komplette Integration in der deutschen Gesellschaft.
Ich bin schon bereit, um Deutschen zu werden. Beim hessichen Einbürgerungstest habe ich 89 guten Antworten auf 100 gehabt. Niemand kann an meiner
Zustimmung zu den Grundsätzen der Bundesrepublik zweifeln.
Das neue Zuwanderungsgesetz kann mir helfen, können Sie mir sagen und Sie haben recht, wenn Sie das Buch folgen (ich habe ein Exemplar des
Ausländerrechts eingekauft und genau durchgelesen). Das Personal des deutschen Generalkonsulats in Montréal teilt bei den «Arbeitsmessen» der
Unversitäten mit einem Kiosk über die professionnellen Möglichkeiten in Deutschland mit. Es sagt uns, kanadischen Staatsbürgern mit
Qualifikationen, dass wir in Deutschland immer herzlich willkommen sind. Ja? Dann, was sagen Sie über dem Alptraum meines Besuchs bei der
Ausländerbehörde in Berlin. Am 28. September 2006, wenn ich bei meinem Termin gegangen bin, hat mir die Beamtin, Frau Perschke, «informiert»,
dass ich nicht mehr in Deutschland zu arbeiten einreisen soll, weil es 4 millionen Arbeitslosen im Land gibt. Bitte? Der Arbeitsplatz, der ich gefunden habe,
war... französischsprachiger Stadtführer! Bis zum Beweis des Gegenteils muss man Französisch als Muttersprache sprechen und fundierte
Kennnisse der Geschichte Berlins und Deutschlands. Bis zum Beweis des Gegenteils habe ich die Beiden!
Nach meinem Besuch habe ich mich gefragt, was passieren können hätte, ob ich dunkelhautiger würde oder ob ich kein Deutsche sprechen könnte.
Es ist vieilleicht besser, nicht an diesem Fall zu denken.
Im Gegensatz ihrer Hoffnung werde ich niemals meinen Traum aufgeben. Eine ausländerfeindliche Beamtin kann, und wird, nicht mein Ziel zerstören. Aber
sie hat leider etwas zerstört. Mehrere Jahre lang habe ich gearbeitet, um Familie, Freunde und Bekannten zu überzeugen, dass Deutschland nicht mehr in
NS-Zeit lebt. Zu viele Leute weltweit glauben noch, dass Deutschland gefährlich für Ausländer ist. Wie oft hat mein Vater mir gesagt «Du liebst Hitler,
du möchest bei ihm zu wohnen!».
Es ist sehr traurig, dass Frau Perschke nicht allein in Deutschland ist. Nach einer Studie der Unversität Bielefeld zeigen rund 60 prozent der Ostdeutschen
und rund 46 prozent der Westdeutschen eine ablehnende Haltung gegenüber Menschen aus fremden Ländern (Berliner Morgenpost, 14.12.2006).
Ausländerfeindlichkeit ist nicht mehr vertretbar in unserer globalisierten Welt. Als modernes und weltgeöffnetes Land soll Deutschland Einwanderer
aufnehmen und gleichzeitig können die Deutschen überall sich niederlassen.
Weil Kanada ein populäres Auswanderungsziel der Deutschen geworden ist, könnte es vielleicht eine Lösung meines Problemes bringen. Es soll
möglich sein, mein kanadicher Pass mit einem Hartz IV empfänger aus z. B. Mecklemburg-Vorpommern gegen seinen deutschen Ausweis tauschen. Die
Bewegung der Arbeitskräfte soll die Lösung der Arbeitslosigkeit sein. Dieses Grundprinzip der EU muss, zu mindest zu den Ländern wie Kanada,
die USA, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, u.s.w. verbreitert werden.
Wenn die EU ihrer Grenze vor einer Menge «armer» Migranten schließ, denkt sie niemals an den Konsequenzen für die Bürger anderer Länder, oder
Corrected version
Offener Brief an die deutschen Politiker
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrte Minister und Ministerinnen,
Sehr geehrtes Mitglied des Deutschen Bundestages
Sehr geehrter Regierender Bürgermeister von Berlin,
Sehr geehrtes Mitglied des Senats von Berlin,
Sehr geehrtes Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin,
Mit 22 Jahren und nach dem Bestehen eines Diploms von Politikwissenschaft von der Université du Québec à Montréal entschied ich mich,
endlich den größten Traum meines Lebens wahr zu machen. Seit ich fünf Jahre alt bin, möchte ich in Berlin wohnen.
1989, als die Mauer fiel, hat mich diese durch eine Mauer geteilte Stadt fasziniert und 17 Jahre später bin ich noch immer in die schönste
Stadt der Welt verliebt. Mehrere Jahre lang habe ich alles, zumindest alles was ich finden konnte, über Berlin und Deutschland
gelesen. Ich habe ein besonderes Interesse an der Zeit zwischen 1933 und 1990 entwickelt und würde gern weiter über die DDR forschen.
Auf Grund dieser Ziele habe ich angefangen, ein Jahr vor meinem ersten Aufenthalt in Deutschland, die deutsche Sprache zu lernen.
Vier Monate und 19 Tage haben daran nichts geändert: Ich möchte, mehr denn je, bis zu meinem Tod in der deutschen Hauptstadt wohnen. Aber ich habe
leider ein Problem: ich bin Staatsangehöriger eines so genannten "Dritte Welt Landes" - Kanada. Vielleicht ist es (which country? Germany? Or Canada?) ein reiches und entwickeltes
Land, das viele Leute zum Träumen bringt, aber die Festungen "Deutschland" und "Europa" sind seinen Bürgern geschlossen. (What do you want to express here?) Für die
Einwanderungsbeamten/-innen gehörten Kanadier zur selben Kategorie wie die Flüchtlige aus Afrika, die illegal mit Schiffen zu den Kanarischen Inseln
fahren. Ich kann diese Situation nicht verstehen. Das veranlasst mich dazu, diese Ungerechtigkeit anzusprechen und ihre Ausräumung zu verlangen.
Ich habe studiert und spreche drei europäische Sprachen. Ich werde in Deutschland arbeiten und den Sozialstaat mit meinen Steuerabgaben finanzieren - nicht einen Job
"stehlen". Ich möchte Kinder haben, und man weiß, dass Familien für die Zukunft Deutschlands notwendig sind. Sie können Ihr Eltern-
und Kindergeld aufheben, wenn Sie es «unter sich» aufteilen möchten. (What do you mean? Do German politics want this money?) Ich plane meine kategorische und komplette Integration in die deutsche Gesellschaft.
Ich bin bereit, Deutscher zu werden. Beim hessichen Einbürgerungstest habe ich 89 richtige Antworten von 100 gehabt. Niemand kann an meiner
Zustimmung zu den Grundsätzen der Bundesrepublik zweifeln.
Das neue Zuwanderungsgesetz kann mir helfen, wenn dem Folge geleistet wird - auch von deutschen Beamten/-innen (ich habe ein Exemplar des
Ausländerrechts gekauft und es genau durchgelesen). Das Personal des deutschen Generalkonsulats in Montréal informiert bei den «Arbeitsmessen» der
Unversitäten mit einem Kiosk über die professionnellen Möglichkeiten in Deutschland. Es sagt uns, kanadischen Staatsbürgern mit
Qualifikationen, dass wir in Deutschland immer herzlich willkommen sind. Tatsächlich? Was halten Sie dann von dem Alptraum meines Besuchs bei der
Ausländerbehörde in Berlin. Am 28. September 2006 (meinem dortigen Termin) hat mich die Beamtin, Frau Perschke, darüber «informiert»,
dass ich nicht in Deutschland einreisen soll, um zu arbeiten, weil es bereits 4 Millionen Arbeitslose im Land gäbe. Ich war erst einmal sprachlos über diese
Unverfrorenheit. Der Arbeitsplatz, der ich gefunden hatte, war... der eines französischsprachigen Stadtführers! Bis zum Beweis des Gegenteils
muss man Französisch als Muttersprache sprechen und fundierte Kenntnisse der Geschichte Berlins und Deutschlands nachweisen können.
Bis zum Beweis des Gegenteils habe ich beide Voraussetzungen!
Nach meinem Besuch habe ich mich gefragt, was passiert wäre, wenn ich dunkler Hautfarbe gewesen wäre oder kein Deutsch gesprochen hätte.
Es ist vielleicht besser, nicht an diesen Fall zu denken.
Im Gegensatz der offensichtlichen Hoffnung der erwähnten Beamtin werde ich niemals meinen Traum aufgeben. Eine ausländerfeindliche Beamtin kann,
und wird mein Ziel nicht zerstören. Aber sie hat leider trotzdem etwas zerstört: Mehrere Jahre habe ich darum gekämpft, Familie,
Freunde und Bekannte davon zu überzeugen, dass Deutschland nicht mehr in der NS-Zeit lebt. Zu viele Leute weltweit glauben noch immer, dass Deutschland
gefährlich für Ausländer ist. Wie oft hat mein Vater mir gesagt «Du liebst Hitler so, dass Du schon bei ihm wohnen möchtest!».
Es ist sehr traurig, dass Frau Perschke nicht allein in Deutschland ist. (Only reading this sentence, one could think that you want whole Germany act like Mrs. Perschke... But I do not know how to change the sentence to make it sound like you mean it...)
Nach einer Studie der Unversität Bielefeld zeigen rund 60 Prozent der Ost- und rund 46 Prozent der Westdeutschen eine ablehnende Haltung gegenüber
Menschen aus fremden Ländern (Berliner Morgenpost, 14.12.2006).
Ausländerfeindlichkeit ist allerdings nicht mehr vertretbar in unserer globalisierten Welt! Deutschland bezeichnet sich als "modernes" und "weltoffenes" Land.
Und dennoch wird die Niederlassung von Einwanderern wie mir verhindert, obwohl deutsche Staatsbürger und -bürgerinnen sich überall auf der Welt niederlassen können.
Das hat nichts mit Gerechtigkeit oder "gelebter Globalisierung" zu tun!
Weil Kanada zu einem populären Auswanderungsziel fü die Deutschen geworden ist, könnte das vielleicht eine Lösung meines Problems bringen.
Es soll möglich sein, meinen kanadischen Pass gegen den deutschen Ausweis eines Hartz-IV-Empfängers aus z.B. Mecklemburg-Vorpommern zu tauschen. Die
"Bewegung der Arbeitskräfte" soll die Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit sein. Dieses Grundprinzip der EU muss, zumindest in Ländern wie Kanada,
den USA, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, u.s.w. verbreitet werden.
Wenn die EU ihre Grenze vor einer Menge «armer» Migranten schließt, denkt sie niemals an den Konsequenzen für die Bürger und Bürgerinnen anderer Länder, oder
My comment
It is really sad that something like "your story" can still happen over here. Statistics always depend on the aim they're used for... But of course there are many situations
proofing these "Ausländerfeindlichkeit" in Germany - which is terrifying. One should know that people being unfriendly or violently against foreigners are punished and most of
the people can not understand why some Germans act like this. Some say that the Eastern Germans - especially the younger ones - become right wing extremists
because they do not see "a future" for themselves but see foreign people working in their towns. But they are not intelligent enough to think about the foreigners
being cleverer or more intelligent than they are (and this being the reason for them NOT working and some foreigners working). They do not think about some German
laws forcing some foreigners not to work for a particular time after coming to Germany although they do want it. It is really crazy.
I grew up near Poland and condemn xenophobic people.
Maybe you should not argue you want to live in Germany to work but you want to, well, just live in Germany! :)
Your last paragraph: I think it is maybe unwise to tell German politics about posibilities exchanging Canadian passports with German ID cards...? It shows
the "illegal" (?) world to them openly. Dunno.
Anyway... I wish you all the best for your efforts coming to Germany and live here!!!